Beobachten, Beschreiben und Dokumentieren ohne zu bewerten
Findet statt am
13.09.2027 von
09:00 – 16:00 Uhr
Ort
Haus der Parität – Neudietendorf
Seminarnummer
27BH027
Anmeldeschluss
30.08.2027
Über das Seminar
Dieses Seminar gibt einen Überblick über die Technik des Beobachtens, Beschreibens und Dokumentierens von Sachverhalten und vermittelt Hinweise, wie aus einer Alltagsbeobachtung als Grundlage für ausgewogene Berichte und Dokumentationen eine möglichst wertfreie Beurteilung entnommen werden kann. Beobachtungen sind ein wichtiges Instrument in der Begleitung und Unterstützung von Personen mit Behinderungen. Einmal sind Beobachtungen für die angemessene Dokumentation, das Schreiben von Verläufen und Berichten unerlässlich, weiterhin für die konstruktive Unterstützung, für die konkrete Förderplanung, aber auch für die Kooperation mit Angehörigen, gesetzlichen Betreuenden, Ärztinnen und Ärzten und Kostenträgern etc. Es ist daher wichtig, dass zwischen Beobachtungen und Bewertungen sauber getrennt wird und dass wir Verallgemeinerungen und dem „Diagnostizieren“ entgegenwirken. Es ist auch das Ziel des Seminars, dass unsere Gesprächspartner*innen und die Lesenden von Dokumentationen und Berichten weitestgehend nicht die Ergebnisse unserer persönlichen emotionsbetonten Betrachtung erleben, sondern eher die sachliche Schilderung von Handlungen und deren Zusammenhängen mit einer möglichst wertfreien und fachlichen Beurteilung erfahren.
Ziele und Inhalte:
- die Herausforderung, Sachverhalte „sachlich“ zu erfassen
- Grundlagen von angemessenem Beobachten
- Beobachtungen von Bewertungen unterscheiden
- beobachten, ohne zu „diagnostizieren“
- Sachverhalte in Berichten und Dokumentationen gestalten
- Instrumente zum Dokumentieren von Beobachtungen
Persönliche Beratung
Informationen zum Seminar
Teilnahmegebühr
Zielgruppe
Mitarbeitende aus Einrichtungen der Psychiatrie, Behindertenhilfe, Suchthilfe und Pflege
Seminartermine
- 13.09.2027 | 09:00 – 16:00 Uhr,
Haus der Parität – Neudietendorf


