Traumapädagogik: Jetzt weiß ich, dass es ein Trauma ist – und was nun?

Traumasensibles (Fall-)Verstehen in Hilfeplanprozessen der Jugendhilfe

Findet statt ab
21.09.2027 von
09:00 – 16:00 Uhr

Ort
Haus der Parität – Neudietendorf

Seminarnummer
27KJ021

Anmeldeschluss
07.09.2027

Über das Seminar

Die Folgen (komplexer) frühkindlicher Belastungen und Traumatisierungen stellen Helfersysteme vor große Herausforderungen und erfordern eine traumasensible Fallsteuerung. Traumasensibles Fachwissen lässt sich in Netzwerkstrukturen übersetzen, welche vorhandene Ressourcen zielgerichtet einsetzen und Bedarfe der Betroffenen effizient versorgen. Traumapädagogische Präventions- und Interventionsstrategien, vor allem in der Kinder- und Jugendhilfe, helfen Betroffenen, trotz widriger Umstände wesentlich stabiler aufzuwachsen. So werden nicht nur Kinderrechte inklusiv gefördert, sondern auch langfristig die gesellschaftliche Teilhabe von Betroffenen verbessert und Gesundheitskosten erheblich reduziert.
Ziel dieser Fortbildung ist es, durch traumasensible Handlungsstrategien und systemisch-reflexive Perspektiven tragfähige Hilfeprozesse für den pädagogischen Alltag zu gestalten.

Ziele und Inhalte:

  • Grundlagenwissen auffrischen und vertiefen:
    • Basiswissen zu Traumafolgestörungen, Emotionsregulierung und Bindung
    • Auswirkungen frühkindlicher Traumatisierung auf Verhalten und Entwicklung
  • Traumasensibles Fallverstehen:
    • fachl. Standards des Fachverbandes für Traumapädagogik für stationäre Hilfen: Bedeutung für die Hilfeplanung/Fallbesprechung/traumasensibler Alltag
    • das Konzept des „sicheren Ortes“ – ein Leitfaden für den traumasensiblen institutionsübergreifenden Hilfeplanprozess
  • Selbstfürsorge und Resilienz im Berufsalltag:
    • Strategien zur emotionalen Entlastung und Psychohygiene der Fachkräfte

Grundkenntnisse zu Traumafolgestörungen sind wünschenswert, aber keine Voraussetzung.

Persönliche Beratung

  • Daniela Kahl

    Daniela Kahl

    Bildungsreferentin Rubriken Kinder, Jugend, Frauen und Familie, Ehrenamt und Selbsthilfe, Digitales Lernen


    E-Maildkahl@parisat.de

    Telefon036202 26-151

Informationen zum Seminar

EuroTeilnahmegebühr

Mitgliedsorganisationen: 330,00 € 

Nichtmitglieder: 380,00 €

AnvisierenZielgruppe

Päd. Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe, Mitarbeitende in Jugendämtern, Leitungskräfte
Grundkenntnisse zu Traumafolgestörungen sind wünschenswert, aber keine Voraussetzung. 

AnvisierenSeminartermine

  • 21.09.2027 | 09:00 – 16:00 Uhr,

    Haus der Parität – Neudietendorf

  • 22.09.2027 | 09:00 – 16:00 Uhr,

    Haus der Parität – Neudietendorf

AnvisierenDozent*in